Review Tokyo Babylon Love hurts...
Dieser Manga erzählt die Vorgeschichte von Subaru
Sumeragi (16) und Seishiro Sakurazuka (25), die ber Die Handlung beschäftigt sich mit Subaru, der an der Spitze der Yin-Yang-Meister steht, die die spirituellen Beschützer Japans sind. Durch seine besonderen geistigen Fähigkeiten kann er Kontakt zu Geistern aufnehmen und Menschen helfen, die von ihnen heimgesucht werden. Gemeinsam mit seiner Schwester Hokuto (ebenfalls 16) und Seishiro löst Subaru die unterschiedlichsten Fälle in Tokyo. Ständig gesteht Seishiro Subaru seine große Liebe und versucht in dessen Nähe zu sein. Subarus Schwester ist völlig begeistert von der Idee, die beiden könnten ein Paar werden (endlich ein Managa-Mädchen mit dem man sich identifizieren kann!) und versucht alles, um auch Subaru davon zu überzeugen. Dieser ist jedoch sehr schüchtern und scheint sich auch nicht sicher zu sein, ob er Seishiros ständige Scherze ernst nehmen kann. Man hat aber zunehmend das Gefühl, dass er sich in Seishiros Nähe wohl fühlt und ihn nicht mehr missen möchte. Doch was verbindet Seishiro mit der Familie der Sakurazukamori, die geheimnisvolle Killer zu sein scheinen und was verbirgt sich hinter seiner dunklen Seite, die manchmal durchzuschimmern scheint? Liebt er Subaru wirklich, oder hat er ganz andere Pläne mit ihm? Durch die Geister in Tokyo Babylon hat das ganze Manga eine mystische Grundstimmung und behandelt sehr deutlich das Thema, dass die Menschen sich in der riesigen Stadt Tokyo verloren fühlen und Zuflucht in eine spirituelle Welt suchen. Oft geht es um sehr schwere Verbrechen, oder Menschen die an ihrer Verzweiflung eingehen. Einige der Urängste der Japaner, wie die angst vor Naturkatastrophen oder der fortschreitenden Zerstörung der Umwelt durch die Industrialisierung werden deutlich thematisiert. Durch die Beziehung zwischen Subaru und Seishiro gibt es jedoch auch öfter lustige Zwischenfälle und jeder Shonen-Ai-fan kommt ebenfalls auf seine Kosten. Der Manga erschien bei Carlsen Comics im Bunko-Format, das bedeutet, dass die Bände kleiner sind als normale Manga. Außerdem sind sie auf glänzendem Papier gedruckt, was die schwarz-weiß ZEichnungen besonders edel erscheinen lässt. Er ist in fünf Bänden abgeschlossen.
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